Zum Jahreswechsel 2025 – 2026 

Ein Kind wird geboren, kommt in die Welt

Ein Kind wird geboren, kommt in die Welt,
und noch bevor es das Licht erblickt,
wird das kleine Menschlein registriert, erfasst, nummeriert.
Formulare, Akten, Versicherungen…
Ein Name wird vergeben, eine Identität zugewiesen – und damit beginnt die orchestrierte Reise durch ein System, das schon lange vor dem ersten Atemzug existiert.

Das Kind wächst auf.
Es lernt früh, was richtig und was falsch ist.
Was man darf, was man nicht darf.
Was man glaubt, und was man besser nicht hinterfragt.
Religion erklärt ihm, woher es kommt und wohin es gehen soll.
Politik erklärt ihm, wie die Welt funktioniert und warum sie so ist, wie sie ist.
Beides prägt das Leben – oft ohne hinterfragt zu werden.
Nicht aus Bosheit, sondern aus Gewohnheit.
So war es immer. Also soll es so bleiben.

Das Kind wird größer.
Es geht vielleicht in den Kindergarten, später wahrscheinlich zur Schule.
Es lernt zu zählen, zu lesen und zu funktionieren.
Es lernt, still zu sitzen, sich anzupassen, Leistung zu erbringen.

Was dort eher nicht gelehrt wird:
Wie man mit Gefühlen umgeht.
Wie man Konflikte heilt.
Wie man den eigenen Körper versteht.
Wie Gedanken Realität formen.
Wie man wirklich frei denkt.

Stattdessen wird es langsam, aber stetig, in die Leistungsgesellschaft eingeführt.
Noten entscheiden über Wert.
Vergleiche über Selbstbild.
Erfolg über Anerkennung.

Das Kind lernt:
Wenn du gut bist, wirst du belohnt.
Wenn du scheiterst, bist du selbst schuld.

Irgendwann ist das Kind erwachsen.
Und viele stellen fest:
Die Freiheit fühlt sich anders an als versprochen.

Geld wird zum Maßstab für Sicherheit.
Zeit wird knapp.
Träume werden verschoben.
Und ein Großteil der Energie fließt bei Vielen in das bloße Aufrechterhalten des Lebens.

Gleichzeitig entwickelt sich unsere Welt weiter.
Technologie beschleunigt alles, der Algorithmus wird zur alleinigen Instanz und bestimmt jedes Verhalten im digitalen Netz, der Pfad zwischen Fiktion und Realität verschwimmt gänzlich.
Trans-humanistische Ideen treten in den Raum:
Optimierung des Körpers, Verschmelzung mit Maschinen, Kontrolle über Leben und Tod.

Frage:
Was bedeutet es heute, Mensch zu sein?
Für jene, die den Körper als heiligen Tempel und als Avatar sehen und empfinden, ist der Mensch mehr als Funktion und Produktivität.

Der Mensch ist Bewusstsein.
Nackt, göttlich, verletzlich, kraftvoll.

Ein Wesen, das sich ständig verbunden fühlt –
mit allem Leben, mit der gesamten Schöpfung.

Nicht Separation, sondern Verbundenheit.
Nicht Macht, sondern Mitgefühl.
Nicht Kontrolle, sondern Verantwortung.
bestimmen den multidimensionalen Menschen.

Die Aufgabe dieser Generation besteht wahrscheinlich darin,
harte Strukturen aufzulösen. Ungerechtigkeiten zu beenden.
Und Systeme zu hinterfragen, die auf Angst und Mangel aufgebaut sind.

Wenn wir in die nahe Zukunft blicken,
tun sich mehrere Wege auf.
Einer führt in eine kalte, technokratische Welt,
in der Effizienz über Würde steht
und wo Bewusstsein zur Nebensache wird.

Ein anderer Weg könnte ein gemeinsamer Shift sein,
ein grosser, umfassender Wechsel.
Ein grosses Erwachen auf dem Planeten.
Ein Erinnern daran, dass jede Realität auch rein technisch aus Gedanken und Gefühlen in Form von Frequenzen entsteht.
Durch die Augen des Avatars oder Apparates aus Fleisch und Blut kann und wird die Materie sichtbar gemacht.
Die Realität des Individuums variiert zur kollektiven Wahrnehmung, in der gemeinsamen Verbundenheit entstehen Welten voller Liebe, aber auch mit Hunger und Krieg.

Im Wissen dass alles fliesst kann sich ein Ur-Vertrauen entwickeln das angstlos macht und grosse Veränderungen ermöglicht die jenseits der kollektiven Vorstellungskraft liegen.

Je mehr Menschen durch den Schleier blicken,
desto mehr kehrt Selbstwert zurück.
Desto mehr verliert Angst ihre Macht.
Desto mehr entsteht eine neue Form von Gemeinschaft.

Und damit stehen wir hier –
am Übergang von 2025 zu 2026.

Unsere Zukunft ist nicht geschrieben.
Sie entsteht jetzt.
In jedem Gedanken.
In jeder Entscheidung.
In jedem Moment von Mitgefühl oder Trennung.

Ist es möglich, friedvoll zusammenzuleben?
Können wir Ängste verlieren und Liebe erleben?

Mitgefühl, Einfühlungsvermögen und Vergebung
sind die heilenden Kräfte zwischen und unter uns.

Alles ist möglich.
Jeder Gedanke zählt.

Das neue Jahr beginnt nicht morgen.
Es beginnt jetzt.

#verNation